Jordi´s Welt 2

Hallo Leute, jetzt ist die erste Seite schon voll geschrieben und damit jeder den Überblick behält, mache ich hier weiter:

Es ist also immer noch Sonntag, der 28.10.2012

Wir sind jetzt vom Spaziergang zurück und ihr habt meine volle Aufmerksamkeit. Quatsch, ich möchte eure Aufmerksamkeit.

Wir waren in meinem “Lieblings” Revier, im Wasserschutzgebiet in Eicks. Wisst ihr, da darf man kein Pipi ins Wasser machen…glaube ich. Mache ich aber sowieso nicht. Gehe immer brav auf eine Grünfläche.

Der Ackerboden neben den Wiesenflächen wurde gerade frisch gedüngt und hatte einen supertollen Duft. Atura, also meine Schwester und ich haben die Gelegenheit genutzt und uns damit parfümiert. Andere Hunde können uns zumindest heute nicht mehr an unserem eigenen Duft erkennen. Wir haben sie auf eine fremde Spur gelockt. Ob sie es merken?

Hier ein Foto von Atura und mir:

nicht die tolle Gegend gucken – wir sind die Hauptfiguren

 

und gleich noch eins:

Spanier auf Speed…
Und noch etwas Schlaues obendrauf:
Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.(Fürst Bismarck)
So, das war´s auch schon für heute liebe Leute! Hab euch lieb…
Jordi
Allerheiligen 2012
Es ist mir total peinlich, aber es ist mir passiert…..heute war ich mit meinem Rudel, meiner Freundin Beryl und mit Wanda spazieren. Wir haben herumgetollt und viel Spass gehabt. Dann war da wieder dieses Kneifen im Bauch. Schon ist es passiert. Es ging voll in die Hose. Besser gesagt ins Fell. Das ganze chic für die Mädels machen war umsonst. Offenbar mögen sie mich aber auch so besonders gerne und haben fröhlich mit mir weiter gespielt.
Frauchen war ganz aufgelöst. Sie hatte sich doch soooo gefreut, dass ich ganz feine Haufis machen konnte. Na, mal sehen – morgen sieht die Welt wieder viel besser aus. Ich bin da ganz entspannt.
Und mit Herrchen habe ich auch schon gesprochen. Der muss unbedingt ein paar Fotos von meinen Freundinnen, mit denen ich oft toben darf, machen. Die zeige ich euch dann auch hier. Dann gibt es da auch noch den Anton. Anton ist ein schwarzer Labbi und viiiel zu lieb für mich. Ganz oft trägt er sein blaues Geschirr. Das sieht nicht nur gut aus, daran kann ich ihn auch super festhalten. Manchmal versuche ich das auch an seinem Öhrchen oder am Hals. Wenn ich das mache, werde ich wieder ausgeschimpft. Dabei will ich ihn doch nur festhalten. Anton hat aber nichts dagegen, er hat mich noch nie ausgeschimpft.
So, das war´s für heute! Wie sagt Stratman immer? Macht euch einen…..
euer Jordi
1. Advent 2012
Mann-O-Mann, jetzt ist es schon fast Weihnachten. Der erste Advent und ich habe mein Versprechen noch nicht eingelöst. Wollte euch doch meine beiden Spiel- und Raufkameradinnen vorstellen. Bevor etwas dazwischen kommt, mache ich das ganz rasch.

Das ist Wanda – die tut immer ganz zurückhaltend, kann aber auch gut zulangen…

Guckt mal genau hin, jetzt muss ich ein Geschirr tragen. Die Frau aus der Schule meint, ich wäre so leichter zu händeln. Irgendwie stimmt das auch. Wenn ich den Apparat trage, fühle ich mich in meinen Bewegungen so eingeschränkt. Wie in einem Harnisch. Eigentlich doch cooool, wie so´n richtiger Ritter…

…und noch einmal die Wanda – die hat ganz schön viel Kraft

Ja und hier ist Beryl

Beryl ist sehr gut am Spielball uns superschnell unterwegs…

Sie kann aber auch ganz Lady like und elegant

jaja, die Beryl…

…ein nettes Mädchen mit  ´ner tollen Figur – oder? Oh, ich glaube, ich werde gerade rot..
Klar, zu meinen Haufis habe ich auch noch etwas zu berichten. Seit einigen Wochen ernähre ich mich erfolgreich von roher Nahrung (BARF) das bekommt mir ausgesprochen gut. Ganz selten wird es nochmal dünn. Wenn ich dann genau darüber nachdenke, ist meistens etwas furchtbar aufregendes vorangegangen. Training in der Hundeschule mit mir fremden Hunden oder Besuch von Menschen oder Tieren, die ich nicht mag. Danach ist es immer wieder passiert. Aber ok, das üben wir auch noch.
Und ich muss euch noch etwas erzählen. Meine Lehrerin aus der Hundeschule hat Herrchen und Frauchen gesagt, dass sie uns eine andere Hundeschule empfiehlt. Sie kann den beiden nicht bei dem “Problem” Jordi helfen. Könnt ihr euch vorstellen, wie schrecklich ich mich dort benehmen muss? Ich glaube sie waren geschockt. Obwohl….ich hatte sie auch schon darüber reden hören, dass sie mit mir andere erzieherischen Wege gehen wollen. Und nun lassen wir uns wieder alle von Jürgen Capellmann coachen. Die erste Stunde war sehr anstrengend und ich sollte so komische Sachen machen: Wenn ich ruhig war, ging die Kofferaumklappe auf. Fing ich an zu bellen, ging sie wieder zu. Dabei wollte ich doch nur ganz schnell aus meinem Cannel und zu den anderen, wie immer. Was soll ich sagen? Ich habe aufgegeben, war ruhig, habe brav auf ein Kommando gewartet und durfte dann das Auto verlassen. Dann hat Jürgen ihnen noch geraten, mich einfach nicht zu beachten. Das ist denen glaube ich schwerer gefallen als mir. Jetzt versuche ich mich einfach besser zu benehmen, dann bekomme ich auch wieder mehr Beachtung. Fast habe ich sie überlistet und habe nur so getan als ob.
Na, ich bin gespannt wie es weiter geht…Ihr auch…?
Euer Jordi
26.12.2012
Mein erstes Weihnachten:Ihr wisst ja schon, dass ich ganz schön aufregend sein kann. Das ist auch der Grund dafür, dass meine Rudelleute zu meinem ersten Weihnachtsfest keine Gäste hatten. Dieses Jahr – es geht bei den Geschwistern immer Reih um – wären sie mit Einladungen dran gewesen. Ich hatte aber gehört, wie sie überall abgesagt haben. Die haben doch glatt behauptet, dass geht wegen mir nicht – so ein Quatsch. Die haben nur kein Vertrauen zu mir, dabei kann ich mich doch auch benehmen. Oder…..was sagt ihr dazu….Beryl, Wanda, Atura, Chili und alle da draussen?Also Weihnachten waren wir dann bei nicht bei uns, wir sind zu Frauchens Schwester gefahren. Dort sollte sich jetzt die Familie treffen. Wir sind hin, Frauchen klingelt an der Türe, die Türe ging auf und…..Nichts – ich habe mich total gut benommen. Mein Rudel war platt, die anderen auch! Aber dann, wir hatten es uns schon drinnen gemütlich gemacht, alle Anwesenden hatten mir rituell über den Kopf gestrichen (was ich eigentlich überhaupt nicht mag), dann klingelte es an der Türe. Plötzlich gab es eine eigenartige Hektik im Wohnraum. Meine Rudelleute bewegten sich so anders, es musste was Aufregendes im Busch sein. Ich begann mich zu konzentrieren. Und dann sah ich es auch schon, zwei Eindringlinge! Ich musste etwas Unternehmen, musste meine Leute vor den Fremden retten. “Angriff ist die beste Verteidigung” habe ich einmal gehört. Den einen Fremden, der auf mich zukam und mir auch über´s Haupt streichen wollte, habe ich dann wie ein Haifisch umkreist, bellte lautstark und sprang an ihm hoch. Zack, ich hatte ihn. Sein Hemdsärmel war meiner. Herrchen fand das wohl nicht so gut, nahm mich beiseite und zog mich in den Garten. Dabei war ich doch noch nicht fertig mit unserem Feind. Naja, die Angst von Herrchen vor den Fremden war wohl zu groß. Jetzt bahnte sich der Supergau an. Die Terassentüre ging auf und der zweite Eindringling, eine Frau, kam geradewegs auf uns zu, streckte die Arme aus und packte Herrchen an. Das ging jetzt gar nicht! Ihr glaubt es nicht, wie ich das beendet habe – springen, bellen, umkreisen und zack hatte ich sie in den Hintern gezwickt. Sie hat sofort losgelassen. Mein Plan hat funktioniert. Herrchen ist mit mir dann nach hinten über den Gartenzaun geflüchtet, ihm ist Gott-sei-Dank nichts passiert. Wir zwei sind dann an den Rhein gefahren und haben dort erstmal gute drei Stunden entspannt. Er hat mich dort laufen lassen und ich war so glücklich darüber, dass ihm nichts passiert ist, dass ich mich weder um Radfahrer, Jogger, Reiter noch andere Hunde kümmern musste. So ist es noch ein toller Weihnachtstag geworden. Nach unserem Chilling holten wir Frauchen ab und fuhren nachhause. Da hatten wir dann noch einen schönen Abend
Euer Jordi
01.01.2013
Leute, Leute,
was soll ich sagen? Die Zeit geht dahin wie nix. Weihnachten, Sylvester und schon Neujahr    
                                              HAPPY NEW YEAR
Alles Liebe für euch, viel Gesundheit und jede Menge Spaß mit den Zwei- und Vierbeinern. Und…vertragt euch!
Sylvester sind wir alle schön in unserer Höhle geblieben und haben es uns gutgehen lassen. Danach waren keine besonderen Vorkommnisse. Es ist mir immer gelungen mein Rudel vor Gefahren zu schützen. Wäre schön, wenn die das mal selbst übernehmen würden. Mein Personal Coach Jürgen wird ab und an bemüht. Der versteht mich total gut und ich ihn auch. Er will was von mir und ich erledige das sofort….ich will was von ihm und er macht genau das Gegenteil. Eine komische Situation aber auch irgendwie beruhigend für mich. Verzweifelt versucht er  meinem Rudel das Leben in meiner Sprache zu erklären. Die kriegen das aber nicht so recht auf die Kette. Naja, wir üben ja alle noch…
Bussi vom Jordi
05. Februar 2013 – Mein erster Geburtstag!!!
Hallo liebe Geschwisterchen, sende euch einen lieben Geburtstagsgruß. Habt heute eine schöne Party und lasst euch reich beschenken. Und guckt mal, was ich von meiner Freundin Beryl zum Geburtstag bekommen habe. Da seid ihr aber neidisch was? Ein riesen Paket ganz für mich alleine.
das Geschenk von Beryl

Mein erster Geburtstag

 

04.03.2013

Und hier erzähle ich euch noch die Geschichte von der lieben älteren Dame, die ich in meinem Lieblingsgebiet unbedingt einhüten wollte….

Also das war so:

Wir machten unsere Runde im Wasserschutzgebiet. Das ist dort so toll sagt Herrchen, weil er dort weit gucken und mich frei laufen lassen kann. Das hat er auch gemacht. Wie spielten Verstecken. Er versteckte Leckerlis und ich durfte sie dann suchen, was ich übrigens ganz ausgezeichnet kann. Also er versteckte gerade wieder Leckerlis und hatte mich nicht im Blickwinkel. Hahaha, soweit zum weiten Gucken. Während er so vor sich hin versteckte bemerkte ich auf einmal eine einsame Wanderin in einer auffallend roten Wetterjacke. Als Herrchen sich umdrehte sah er mich gerade noch wuffend auf die arme Dame zu rennen.

Jetzt wollte er schlau sein – was sagte der Trainer noch? – und lief laut rufend von mir weg. Er wollte mich damit wohl von meinem Vorhaben abbringen. Da hatte er sich mächtig vertan. Zwischenzeitlich hatte ich mein “Opfer” gestellt. Gerade konnte mich die Dame mit einem energischen Sitz verunsichern. Für einen kleinen Moment hörte ich auf zu bellen und war verwirrt. Das ging Gott-sei-Dank rasch vorüber. Ich hatte mich gefangen und umkreiste und verbellte die Dame bis Herrchen es sich anders überlegte und mir zur Hilfe kam. Jetzt musste ich mit diesem Eindringling nicht mehr alleine fertig werden. Dachte ich, doch was machte Herrchen? Er warf sich über mich um mich am Halsband festzuhalten, was ihm auch gelang. Während dessen setzte mein Opfer den Weg unbeirrt fort. Ich wäre aber nicht Jordi, wenn mir keine Problemlösung einfiele. Einen Moment erinnerte ich mich, dass plötzliches Zurückziehen den Kopf aus der Schlinge des doch eher lockeren Halsbandes kommen lässt. Gesagt getan und zack war ich frei und konnte die Fremde wieder perfekt einhüten. Diesmal ist Herrchen nicht in die entgegengesetzte Richtung gelaufen. Er gleich hinter mir her und warf sich direkt auf mich. So, das war´s dachte ich! Den Angriff habe ich aber gut überstanden, nur jetzt war ich auf einmal wieder an der Leine. Ganz schön doof, weil sich Frau Unbekannt nun unbehelligt entfernen konnte. Dann rief sie uns auch noch so etwas zu wie “ich werde Sie anzeigen” und als sie ein Stück weiter war schrie sie noch “es sind nie die Hunde, es sind immer die dämlichen Halter” Seinen ganzen Entschuldigungen zeigten keine Wirkung. Das war es für mich auf jeden Fall. Es hatte sich mit dem Versteckspiel und wir sind sofort zum Auto zurück. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Herrchen total sauer auf mich war und gar nicht mehr entspannen konnte. Er saß dann so etwa eine halbe Stunde und versuchte gleichmäßig zu atmen. Der stellt sich aber auch an. Von weitem sah er die Dame, die ich so mühsam von ihm ferngehalten hatte. Dann stieg er aus und ging ohne mich auf sie zu um mindestens sechs Stunden mit ihr zu quatschen. Später erfuhr ich, dass die Entschuldigungen doch Wirkung zeigten. Sie war auch vorgebildet, weil sie immer die Sendungen mit dem Hundeprofi sieht.

Jordi4Fun

Und hier für meine Fans noch etwas Aktuelleres

 

Den oftmals turbulenten Rest des Jahres 2013 muss ich etwas raffen, weil ich nicht mehr alles so gut zusammen bekomme!

Mein Rudel und ich waren für drei Tage in der Wolfacademy in Volkmarsen um dort für den Ernstfall zu üben. Während meine Rudelmitglieder mit anderen gemütlich am Tisch saßen und sich über meine angeblichen Ausfälle unterhielten, durfte ich mit den anderen Hunden an der Kette liegen. Der Abstand war aber so groß, dass wir nicht aneinander konnten. Mann habe ich da Vollgas gegeben. Ich weiß überhaupt nicht, warum die anderen nicht mitgemacht haben. Nach einer guten Stunde habe ich aufgegeben – ich konnte einfach nicht mehr…Und da haben wohl alle drauf gewartet. Herrchen machte mich von der Kette und stolzierte mit mir zwischen den ganzen fremden Hunden umher. Jedesmal, wenn ich wieder krakelen wollte, kam ich wieder an die Kette. Doch Jordi ist schlau und lernt schnell. Nach dem dritten mal  habe ich einfach die Schnauze gehalten und bin Doch wenn es ihm Freude macht, soll er sie auch mal haben. Nach einer Weile bemerkte ich, dass gar nichts passiert, wenn ich nicht krakele. Dann haben wir alle zusammen noch einen Ausflug gemacht und sind in einer Eisdiele gewesen. Irgendwie ging das alles sehr gut. Da meine Rudelmitglieder mir aber nicht ganz vertrauten sollte ich zu dann ihrer Sicherheit einen feinen Maulkorb tragen. Was glaubt ihr was passiert ist? Mein Team sagte zur Trainerin, dass es Probleme mit mir gäbe, weil ich den Maulkorb zwar überziehen aber nicht schliessen lasse. Das sei kein Problem, sie würde es uns gerade zeigen. Das was dann kam, hat sie wohl auch noch nicht erlebt…überziehen war ok…dann der Versuch zu schliessen…und ab ging die Post. Ich war super schnell, konnte mich aus dem Beisskorb befreien und schnappte wie von Sinnen nach allem um mich herum. Habe sie dann auch erwischt, leider nur am Ärmel. Der Schreck saß tief und nun wurde beratschlagt. Der Maulkorb sei unbedingt notwendig um weiter zu trainieren. Die Kürze der Zeit reiche aber nicht mehr um mich in Volkmarsen daran zu gewöhnen. Hausaufgabe für mein Team: Maulkorb Training

Solch schöne Momente erleben wir auch – ja fast täglich – nur vergessen wir es so schnell wieder…

 

Vom Winde verweht…im Januar 2014 mit den Hauptdarstellern Atura und Jordi

He wie findet ihr das? Mein Trend für das neue Jahr: Maulkorb tragen ist “IN”

 

05.Februar 2014

Wisst ihr was heute ist? Mein zweiter Geburtstag!!!!!!!!!!!!!!! Höre ich da vielleicht Glückwünsche? Daaaaanke!

Meinen Geschwistern gratuliere ich natürlich auch ganz herzlich zu ihrem Festtag. Lasst euch die Leckerchen heute ganz besonders schmecken! Und wir, liebe Atura, wir lassen es am Wochenende wieder so richtig krachen. Ich freue mich auf Dich…

Vielen Dank für eure Glückwünsche und die schönen Fotos von euch. Hier ist meine Schwester Mica – sieht die nicht guuut aus…

Und jetzt kommt ein gewaltiger Zeitsprung.

2015

Zwischenzeitlich hatte ich meinen 3. Geburtstag. Mein Leben gestaltet sich immer noch sehr “aufregend” – es könnte sooo schön sein mit meinen Menschen ganz alleine auf einer Insel. Wir verstehen uns richtig gut. Draussen verstehen sie mich aber immer noch nicht. Ich kann mich doch nicht so verhalten, wie die Natur es für mich vorgesehen hat. Nur zu gerne möchte ich meine Umwelt erkunden, wie es mein hündisches Bedürfnis ist. Neues großräumig umgehen, Unbekanntes mit allen Sinnen wahrnehmen, Gefährliches verbellen und zu vertreiben versuchen…

 

 

 

 

 

 

9 thoughts on “Jordi´s Welt 2

  1. Hi Bruderherz,
    war einfach wieder schön mit Dir, allerdings, als ich unterm Tisch meinen Schönheitsschlaf machen wollte, warst Du mir echt zu aufdringlich. Von meiner Bollerwagen-Chilli soll ich Dir ausrichten, sie ist zwar in Deinen Augen klitzeklein, dafür hat sie Dich aber recht gut im Griff! Mensch, nein Hund, das mit Deinen Häufchen tut mir wirklich leid, hoffentlich bekommst Du das schnell in den Griff. Warst ja schließlich auf einem guten Weg mich mit meinem Gewicht bald einzuholen. Gute Besserung, leck Dir ganz viel über die Schnauze
    Deine Atura

  2. Hallo Jordi, das sind ja tolle Bilder von uns. Mach Dir mal keine Gedanken wegen den “neuen erzieherischen Wegen”, das wird schon. Bei Jürgen bist Du genau richtig, glaube mir, ich kenne den, der hat auch meinen Leuten ganz viel beigebracht. Mein Frauchen war manchmal auch ganz schön fertig mit den Nerven, ich konnte das gar nicht verstehen O:) . Ich freue mich, dass es mit dem Barfen so gut klappt bei Dir, ich bekomme das auch und ich finde es klasse. Und außerdem sehe ich doch blendend aus, oder? So, ich lege mich jetzt wieder hin, wir sehen uns Kumpel. Bis bald Deine Beryl

  3. Hallo großer Bruder,
    wünsche Dir ein frohes neues Jahr mit einer Menge Leckerlis, vielen Spaziergängen und Treffen mit mir. Aber das nur am Rande, Du wirst nicht glauben, wie stressig die letzten Tage für mich waren.
    Zuerst kam da so ein Fest mit vielen hellen Leuchtstäben, ich glaube, Frauchen nannte die Kerzen und neben der Mara, die kennst Du ja schon, kamen auch Ihre Schwester Theresa und deren Freund Marc. Alles war schön harmonisch, dann haben wir Dich besucht und hatten eine Menge Spaß und Frauchen, Herrchen und Mara waren total zufrieden mit dem Kuchen, den Dein Herrchen gebacken hatte. Und genau zugehört habe ich immer bei der Geschichte von Deinem Frauchen, als Du der einen Frau in den Po gebissen haben sollst, cool sowas traue ich mich nicht. Naja und dann kam kurz danach schon wieder ein Fest. Herrchen hat dafür so eine komische Batterie gekauft, er meint die braucht man, wenn des dunkel wird, und tagsüber waren schon total viel Jäger unterwegs (hat sich zumindest so angehört). Frauchen verschwand wieder in der Küche, um ein tolles Menü vorzubereiten. Und Abends war es dann soweit, es kamen wieder Theresa und Marc und der mußte dann aber schnell wieder weg, und dann kam der zurück mit einer Frau und einem Mann, die ich nicht kannte, also habe ich Die erstmal deutlich gefragt, wer die denn sind und was die in unserem Haus machen. Aber die Beiden – später habe ich erfahren, dass es die Eltern vom Marc waren – haben mich gar nicht beachtet, standen nur stocksteif rum, da habe ich mir den Mann mal genauer angeschaut. Hmmh … aber das gefiel meinem Herrchen Jens gar nicht, der hat mich dann weggezogen und in unserem Haus an die Leine genommen: Das geht ja gar nicht – da kann ich ja gar nicht überall hin. Sei es drum, habe mir an der Leine dann noch einmal die Fremden (jetzt weiss ichs wieder, die hießen Sylvie und Ralf) genauer angeschaut und ein bißchen rumgeschnuppert. Der Ralf hat mir dann vorsichtig auf den Kopf gehauen, das war schon o.k.. Naja und dann haben wir uns alle an den Tisch gesetzt und ich habe Ralf und Sylvie schön im Auge behalten, ich habe mich einfach zwischen die gelegt, damit ich mitkriege, falls die sich bewegen. Jens hat dem Ralf dann immer Bier gebracht, damit dieser nicht aufstehen muss und die Sylvie sass immer noch stocksteif da, hat versucht mich nicht zu beachten, oder vielleicht hat die Muffe vor mir gehabt. Nun ja, irgendwann hat der Ralf sich bewegt, aber irgendwie hat der mich irgendwann nicht mehr interessiert (Du weißt schon diese Klapse auf den Kopf nerven irgendwann), die Sylvie, das war schon eher mein Fall, die hatte auch so einen Duft von diesen kleinen Tieren an sich, die bei Euch immer im Hof rumlaufen und die Dein Frauchen so toll findet. Und je später der Abend wurde, um so weniger haben mein Frauchen und Herrchen auf mich aufgepasst, und die Sylvie hatte mich auch schon fast vergessen, aber dann plötzlich wollten die im Wohnzimmer zur Musik rumhopsen und ich natürlich auch, und das habe ich der Sylvie auch gesagt und gezeigt. Und dann………..was soll ich sagen…. Du weißt was kommt: Mara und Theresa haben Frauchen und Herrchen gesagt, dass ich der Sylvie in den Po gebissen hätte, und dass dies ja wohl gar nicht geht und dass ich besser zu erziehen sei usw., und dann das Schlimmste: “DIE ATURA ist böse.” Ich habe mich dann ganz klein gemacht und nur noch gehört, wie Frauchen und Herrchen versucht haben, mich mit guten Worten zu verteidigen, aber irgendwie war die Stimmung dahin. Tja und jetzt reden Frauchen und Herrchen ständig über “Bleib-” und “Klingeltraining”. Weißt Du was das zu bedeuten hat? Ist das was Schlimmes oder kann man da, wenn man schön brav ist, eine Menge Leckerchen abstauben. Was meinst Du? Deine Atura

  4. Guten Morgen Jordi,

    alles Liebe zu Deinem 1. Geburtstag sendet Dir Deine Freundin Beryl. Wir freuen uns riesig, dass wir Dich kennenlernen durften. Wir freuen uns schon auf viele gemeinsame Jahre mit Euch. Bis gleich dann zur Geburtstagsrunde :-)

    • Hallo Beryl,

      vielen Dank für Deine lieben Wünsche. Und so ein wunderschönes Geschenk habe ich von Dir bekommen – DANKE, dass es Dich gibt! Leider ist unsere Geburtstagsrunde ja sehr knapp ausgefallen, wir waren durch und durch nass geregnet. Aber da gibt es noch viele Jahre mit Sonnenschein…

  5. Hey Kumpel,

    na, da hab ich aber nicht schlecht gestaunt! Da gibt es noch einen Typ mit gleichem Namen. Aber das scheint nicht die einzige Gemeinsamkeit zu sein. Ich muss auch ständig als Fotomodell herhalten. Allerdings ist mein Frauchen nicht so ein Fotografenprofi wie Dein Herrchen. Sie fängt gerade erst an, seit sie die Idee mit Renate`s Blog hatte, aber dafür ist ihre Ausdauer nicht von schlechten Eltern. Vielleicht wird ja noch mal was draus. Wenn Du Lust hast, kannst Du uns ja auch mal besuchen auf http://www.sudowe.eu. Hat meinem Frauchen und mir auf jeden Fall sehr gut gefallen, in Deine Welt einzutauchen. Die Geschichte mit dem “Rausschmiss” aus der Hundeschule hat mich sehr an Marley erinnert, kennst Du den? Wenn nicht, hast Du echt was verpasst, dann kann ich Dir aber einen Tip geben. Also mach weiter so. Du scheinst ja auch das Glück Deiner Leute zu sein, meine behaupten das jedenfalls von mir.
    Viele Grüße
    Jordy

    • Hi Jordy,

      bis auf den letzten Buchstaben haben wir ja den selben Namen. War auf Deiner Seite und habe neugierig geschaut. Du siehst wirklich gut aus. Gut, dass Du nicht in der Nähe wohnst. Möglicherweise würdest Du mir alle Hundemädels ausspannen wollen. Ich kenne einen Marley, der war mit mir in der Schule. Soll das der selbe Marley sein? Dann gibt es noch Marley, den Filmstar… Aber wer weiß, vielleicht sehen wir uns einmal im Bergischen und besprechen das persönlich bei einem Leckerli.

      Ganz liebe Grüße zurück, auch an Dein Rudel

  6. Hallo Jordi,
    toll, dass Du Dich bei mir gemeldet hast und mich sogar auf unserer Seite besucht hast. Findest Du nicht auch, dass mir mein Trikot vom Sechs-Pfoten-Lauf echt gut steht?
    Marley ist ein Labrador aus dem Buch “Mein Hund Marley und ich” von John Grogan. Das wäre ne echte Pflichtlektüre für Deine Leute. Du hast mich unheimlich an ihn erinnert. Frauchen und Herrchen haben sehr viel gelacht beim lesen und am Ende auch ziemlich geheult. Wußte gar nicht, was mit denen los war. Einen Film gibt es auch, aber das Buch ist noch besser. Na ja, war ja nur mal so ein Tipp.
    Wollte schon sagen bleib wie Du bist, aber ich weiß aus Erfahrung, dass es sich lohnt, die Sprache Deiner Leute zu lernen. Wenn Du nämlich ein “braver Hund” wirst, hast Du die größte Freiheit, darfst überall mit hin, immer ohne Leine laufen usw. Werd auf jeden Fall Deine Entwicklung verfolgen.
    Mach`s gut, vielleicht laufen wir uns ja wirklich mal über den Weg.
    Jordy

  7. Hi Bruderherz, auch dir alles Liebe zum Geburtstag und klar, am Samstag lassen wir es so richtig krachen!!! Wir können das Schnöselrudel in Düsseldorf-Oberkassel aufmischen oder wir lassen es ruhig angehen und treiben hier in der Granterater Umgebung unser Unwesen. Danach können wir ja mal gucken ob wir was Leckeres vom Tisch klauen können – da bist du ja Profi drin. Du holst es runter (ich bin ja leider nicht so groß wie du) und ich fress es dann auf – wär das was? Also bis Samstag, freu mich auf dich

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